Besser hören
Wieviel Extras braucht man und was zahlt die Kasse?
 
Hörgeräte sind inzwischen Minicomputer, die mit Digitaltechnik arbeiten. Töne, Sprache und Hintergrundgeräusche werden registriert, blitzschnell analysiert und reguliert, was gedämpft und was verstärkt werden muss.
Mittlerweile sind auch aufzahlungsfreie Modelle auf einem hohen Stand der Technik, sie haben meist 3 Hörprogramme, die auf unterschiedliche Umgebungsgeräusche reagieren, und verfügen über eine Rückkoppelungs- und Störschallunterdrückung. Ganz wichtig als Extra – ohne Aufpreis – ist eine Induktionsspule. Über diese Spule wird z.B. im Theater, Kino oder Kirche Musik und/oder Sprache drahtlos in das Hörgerät übertragen. Dabei muss der entsprechende Raum mit einer sog. Induktionsschleife ausgestattet sein. Dies wird meist durch ein Symbol an der Tür angezeigt.
Und hier noch einmal die Schritte zum Hörgerät:

 

Schritt 1: der Hals-Nasen-Ohrenarzt, misst den Grad des Hörverlustes und verordnet bei Bedarf ein Hörgerät. Die meisten Menschen benötigen für jedes Ohr ein Gerät.

 

Schritt 2: ist der Weg zum Hörgeräteakustiker. Der misst nochmals den Hörverlust, berät zu den Modellen und erklärt jeweils die Vor- und Nachteile.

 

 

Schritt 3: der Kunde trägt geeignete Geräte für 2-3 Wochen zur Probe, der Akustiker nimmt in dieser Zeit Feinanpassungen vor.
 
Ist das passende Gerät gefunden, erstellt der Akustiker einen Kostenvoranschlag, den der Kunde an die Krankenkasse weiterreichen muss. Ist die Kostenübernahme bewilligt, zahlt der Kunde die Rezeptgebühr und evtl. anfallende Zuzahlungen für Geräte, deren Kosten über den erstattungsfähigen Satz der Krankenkasse hinausgehen.
Des Weiteren informiert der Akustiker noch über Pflege und den Batteriewechsel.
 
Es grüßt Sie herzlich
der Vorstand

 

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