Hörgerät

 

Bei den meisten Arten von Schwerhörigkeit spielt die Versorgung mit Hörgeräten eine zentrale Rolle. Sie sollen den Hörverlust ausgleichen und passen ihre Verstärkung (laut/leise) der individuell gemessenen Hörkurve an.

 

Der Hörverlust wird vom Ohrenarzt festgestellt, der daraufhin eine entsprechende Verordnung für den Akustiker ausstellt.

Mit Hilfe des Patienten passt der Akustiker ein Hörgerät an und rechnet dieses auch mit der Krankenkasse ab.

 

Allerdings ist das Hörgerät kein Wundermittel. Auch bei bester Anpassung bleiben Defizite im Hörverständnis, da eine Hörschädigung nicht nur aus einem Lautstärkeverlust besteht: das Sprachverstehen bzw. Sprachbild ist durch die Hörschädigung verzerrt und weist Lücken auf. Hier entstehen die meisten Probleme für die betroffenen Personen. Das Zuhören ist zunehmend mit Dein erhöhter Konzentration verbunden, was in der Konsequenz zu Ermüdungserscheinungen führt.

 

Trotz alledem ist es enorm wichtig, das Hörgerät immer und in jeder Situation zu tragen – nicht nur „bei Bedarf“! Wenn Hörgeräte zu „Schubladengeräte“ werden, ist auch die Arbeit des besten Akustikers umsonst.

 

Es grüßt Sie herzlich

der  Vorstand

 

 

 

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