Liebe Mitglieder,

 

heute informieren wir Sie über das Landesgehörlosengeldgesetz (LGIGG). Als Quelle wird der Newsletter 3-2021 vom Juli 2021 des Landesverbandes Hessen zitiert bzw. abschnittsweise übernommen.

 

Das LGIGG wurde am 8.7.21 im Landtag und am 14.7.21 im Gesetzblatt des Landes Hessen veröffentlicht.

 

Leistungsberechtigte:

Personen, bei denen Taubheit oder eine an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit beiderseits vorliegt, und für die ein Grad der Behinderung von 100 festgestellt ist. Sie müssen ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Land Hessen haben.

 

Leistung:

Das Gehörlosengeld beträgt monatlich 150 Euro. Der Betrag verändert sich jeweils zu dem Zeitpunkt und dem Umfang, wie sich der aktuelle Rentenwert in der gesetzlichen Rentenversicherung verändert. Es kann versagt werden, soweit die Nutzung durch oder für den Leistungsberechtigten zum Ausgleich des durch die Gehörlosigkeit bedingten Mehraufwandes nicht möglich ist.

 

Eine Kürzung bis zu 50 Prozent ist möglich bei einer Heimunterbringung, die mit öffentlichen Mitteln finanziert wird.

Erhält der Leistungsberechtigte nach anderen Rechtsvorschriften Mittel für die genannten Mehraufwendungen, werden diese auf das Gehörlosengeld angerechnet.

 

Antragstellung:

Die Antragstellung erfolgt bei dem Landeswohlfahrtsverband (LWV), der dafür auf seiner homepage Antragsformulare bereitgestellt hat. Der Nachweis der Leistungsberechtigung wird durch Vorlage des Schwerbehindertenausweises mit dem Merkzeichen GL und einer GdB von 100 erbracht sowie des entsprechenden Bescheids des Versorgungsamtes.

 

 

Es grüßt Sie

Ihr Vorstand  

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