Bericht vom Deutschen Schwerhörigenbund Ortsverein Frankfurt am Main


Am Samstag, dem 21.5.2011 fand im Klinikum der Johann Wolfgang Goethe Universität der 2. Frankfurter Hörtag statt.
Der Deutsche Schwerhörigenbund Ortsverein Frankfurt war dort zusammen mit dem Landesverband der Schwerhörigen mit einem Stand vertreten. Auch vertreten waren Hörgeräte-Akustiker, die über die neuesten Entwicklungen der Hörgeräte informierten.
Die gesamte Veranstaltung wurde von der Cochlear-Initiative „ICH WILL HÖREN“ durchgeführt, unter dem Thema Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit.

Die Begrüßung erfolgte im großen Saal durch den Direktor der Klinik für HNO-Heilkunde Prof. Dr. med. Timo Stöber. Daran schloss sich ein Vortrag über Tinitus und Hörgeräte an. Der Aufbau der gesamten Vortrags-
reihe war geschickt gewählt, denn man verwies auf die Erfolge von Cochlear-Implantaten, wenn kein Hörgerät mehr hilft, dann Elektronik für das Innenohr = CI.
Viele Hörgeräte- und CI –Träger waren beeindruckt über die rasante technische Entwicklung der Geräte.
Die zeigte sich auch am Stand des DSB Frankfurts, da man hier neutrale Beratung erhielt. Auch für das Gehörlosen- und Schwerhörigen-Museum zeigte man großes Interesse.
Am Eingang zur Halle konnte jeder Besucher, sofern er es wollte, sein Gehör prüfen lassen. Oft sah man erstaunte Gesichter bei Personen, denen nicht klar war, dass eine leichte Schwerhörigkeit eingetreten ist. Gegenüber dem Hörtag 2010 wurde ein starker Zuwachs an interessierten Besuchern festgestellt.

Horst Buchenauer